08.04.2020

Phase 10 plant Kapazitätserweiterung der SM Sächsisches Metallwerk GmbH

Die SM Sächsisches Metallwerk Freiberg GmbH betreibt in der Zuger Straße eine Gießerei für Kupfergusslegierungen. Der Bauherr beabsichtigt nun die Aufstellung von vier Schleudergussmaschinen und Tiegelkippöfen. Hierfür planen die Architekten und Ingenieure von Phase 10 den Neubau einer Produktionshalle als Kalthalle mit vorherigem Rückbau des Gebäudekomplexes westlich der Zentralschmelzerei.

Als Haupttragwerk für die Werkhalle sind eingespannte Fertigteilstahlbetonstützen mit integrierten Blockfundamenten vorgesehen. Das Dachtragwerk soll aus Spannbetonbindern im Abstand von ca. 5,50 m errichtet werden. Diese werden am Stützenkopf kraftschlüssig mit den Stützen verbunden. Weiterhin sind 2 Nebengebäude anschließend an das Hauptbauwerk vorgesehen. Ein Nebengebäude dient als Einhausung für die Gasleitung sowie die neue Elektrohauptverteilung, für die neue Produktionshalle und die Schmelzerei. Das zweite Nebengebäude dient als Personalraum mit Sanitärinstallation und als separater Lagerraum, in dem sich zusätzlich noch ein Regenwasserspeicher befindet. In Vorbereitung zu den Abbrucharbeiten wurden bereits eine provisorische Trinkwasserversorgung, die Gasversorgung für die Öfen umgebunden und eine Neue Kabeltrasse angelegt. Seit 01.04.2020 laufen planmäßig die Abbrucharbeiten des Bestandsgebäudes.

Der Abbruch erfolgt, während die Schmelzerei im angrenzenden Gebäude weiterhin 24 h in Betrieb ist. Bereits im Oktober 2020 soll die fertige Produktionshalle in Betrieb genommen werden.