26.11.2020

Entscheidung zum Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions ist gefallen

Das im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden durch die STESAD GmbH in Form eines Wettbewerbs durchgeführte europaweite Vergabeverfahren für den Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions hat am Dienstag, den 17. November 2020, einen weiteren Meilenstein gesetzt.

Nach dem einjährigen Kampf im Wettbewerbsverfahren entschied die 13-köpfige Jury sich einhellig für den Entwurf der BAM Sports GmbH Deutschland. Als Subunternehmer und Planungspartner beteiligten sich phase 10 und O+M Architekten am Beitrag der BAM. Entscheidend für den Sieg seien die hohe sportfunktionale Qualität im Einklang mit ansprechender Architektur gewesen.

Das Heinz-Steyer-Stadion in Dresden soll ab 2021 zu einer Multifunktionsarena mit 10.000 Plätzen umgebaut werden. Das Projekt wird auch vom Freistaat Sachsen gefördert. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant.

Die STESAD GmbH erarbeitete bereits eine Entwicklungsstudie zum Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions. Das Basisszenario dieser Studie bildete die Grundlage der Ausschreibung. Dazu gehört u. a. der Umbau des Stadions mit 5.000 überdachten Sitzplätzen und einer neu ausgestatteten, multifunktionalen Sportanlage mit dem Schwerpunkt Leichtathletik. Mobile Tribünen in den Kurven sollen die Zuschauerkapazität des Stadions auf bis zu 15.000 Personen temporär erweitern können. Dann könnten Deutsche Leichtathletikmeisterschaften in Dresden möglich werden. Auch der Bau einer Fechterhalle, multifunktionale Sporträume, Fitness- und Tagungsräume, Platz für Sportmedizin, Büros und Vereine sowie Gastronomie und eine Plaza als zentralen Eingang zum Sportpark Ostra sind Teil der Aufgabenstellung.